Bereits im Jahr 1970 wurde der erste Tag der Erde begangen. Anliegen ist es einerseits, die Wertschätzung für die Natur und Umwelt zu stärken, aber auch, dazu aufzufordern, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Die Mission ist es heute, die Umweltbewegung weltweit zu diversifizieren, aufzuklären und zu aktivieren und positive Aktionen für unseren Planeten voranzutreiben. Der Tag der Erde findet seit 1970 immer am 22. April statt, in diesem Jahr also schon zum 51. Mal.

Tag der Erde

Das Klima schützen mit dem eigenen Garten

Im Kleinen zu beginnen und etwas für die Natur zu tun, ist im eigenen Garten mit einfachen Mitteln möglich. Mehr und mehr Menschen entdecken den Spaß an Gartenarbeit wieder, die für viele oft ein willkommener Ausgleich zur Schnelllebigkeit im Alltag ist. Viele entspannen im Garten nicht nur auf der Liege, sondern auch beim Gießen der Pflanzen, beim Umgraben oder beim Wühlen in der Erde. Gärtnern ist gelebter Klimaschutz. Baut man etwa im eigenen Hochbeet Gemüse und Kräuter an oder hat Obstbäume im Garten, reduziert man LKW-Transporte und somit den Co2-Ausstoß. Aber es gibt noch weitere Tipps, wie Sie Ihren Garten nachhaltig gestalten können.

Ideen für den nachhaltigen Garten

1. Nachhaltiger Dünger

Wie fruchtbar ein Boden ist, hängt vom Nährstoffkreislauf ab. Vereinfacht gesagt, gibt eine Pflanze dem Boden das zurück, was sie genommen hat, sobald sie abstirbt. Pflückt man Kräuter, zieht man Karotten, so wird dieser Kreislauf unterbrochen, da die geernteten Pflanzen dem Boden nichts zurückgeben. Der Boden ist also weniger fruchtbar, bis man ihm Dünger zuführt. Viele machen den Fehler, zum Kunstdünger (auch Stickstoff- oder Mineraldünger genannt) zu greifen. Der versorgt die Pflanze zwar sofort, macht den Boden aber nicht fruchtbar, also nicht nährstoffreicher. Nutzt man diese Art von Dünger über längere Zeit, schwächt man sogar Mikroorganismen, die im Boden leben. Es wird aber noch schlimmer: Kunstdünger dünstet Lachgas aus. Dabei handelt es sich um ein Treibhausgas, das wesentlich schädlicher für das Klima ist als Kohlendioxid. Behandelt man den Boden mit Kunstdünger, verhindert man auch, dass sich Humus anreichern kann, der Kohlenstoffdioxid bindet. Humus ist nicht nur ausschlaggebend für die Bodenfruchtbarkeit, sondern auch für den Klimaschutz.

Alternativ sollten Hornspäne oder Gesteinsmehl genutzt werden, die im Baumarkt erhältlich sind. Noch einfacher ist es, einen eigenen Kompost im Garten anzulegen. Dort können organische Küchenabfälle verrotten, was einen angenehm erdigen Geruch verströmt. Das Endprodukt ist natürlicher Dünger, der gesund für den Boden ist.

Eigene Kartoffeln im Hochbeet
Gesunder Humus im Garten

2. Das Mikroklima optimal nutzen

Das Mikroklima ist das Klima im Bereich von bodennahen Luftschichten; es existiert aber beispielsweise auch rund um einen kleinen, klar begrenzten Bereich.

An einem Ort des Gartens kann es also sein, dass Schatten herrscht, in der anderen Ecke scheint den gesamten Tag die Sonne. Jedes Mikroklima sollte im Garten optimal genutzt werden. Bei der Planung eines Gartens geht es also darum, gekonnt zu erkennen, welche Pflanzen am besten an welchem Ort angepflanzt werden. Vermeintliche Nachteile, wie direkte Sonneneinstrahlung, können durch eine geschickte Pflanzenwahl optimal genutzt werden. Man kann das Mikroklima zudem durch einfache Gestaltungsmaßnahmen wie Hügel, Gartenhäuschen, Hecken oder Bäume beeinflussen, wodurch sich Temperaturen, Sonneneinstrahlung oder beispielsweise Windverhältnisse ändern.

So beeinflusst z. B. ein Gartenteich das Mikroklima und bietet gleichzeitig noch zahlreichen Kleintieren Schutz und Heimat. Durch die Wasserverdunstung wird die Umgebung um den Teich gekühlt.

3. Weitere Tipps und Tricks

Gartengeräte

Verzichten Sie wo es geht auf elektrische Gartengeräte. So sparen Sie Energie und vermeiden zudem den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid, indem Sie beispielsweise nicht zum benzinbetriebenen Rasenmäher greifen.

Regenwasser

Sammeln Sie Regenwasser in einer Regentonne, um es zum Gießen des Gartens zu verwenden. Regenwasser ist das beste Gießwasser für Pflanzen. Es ist im Gegensatz zum Wasser aus der Leitung kalkfrei, schadstofffrei und noch dazu kostenlos.

Laubsauger

Verzichten Sie auf Laubsauger, die nicht nur Lärm machen, und schlecht für Ihre Ohren und die Ihrer Nachbarn sind, sondern neben Laub auch Kleintiere mit absaugen.

Solarenergie

Nutzen Sie eine Solarpumpe für einen Springbrunnen oder die Gartenbeleuchtung.

Heimische Tierarten

Machen Sie Platz für heimische Tierarten, indem beispielsweise Reisighaufen liegen bleiben, alte und ausgehölte Bäume im Garten sind oder Insektenhäuser gebaut werden.

Insektenhotel

Um Flächen für Ihre Hochbeet, einen Teich oder das Insektenhotel auszumessen, eignet sich smart to plan. Mit Ihrem nachhaltigen Garten tun Sie etwas Gutes für die Umwelt, mit smart to plan tun Sie etwas Gutes für Ihr Gemüt und Ihre Zeit. smart to plan spart Ihnen bei Aufmaßen im Außenbereich Zeit und schont durch die einfache und präzise Handhabung Ihre Nerven. Sie wollen mehr zu unserer App erfahren? Dann besuchen Sie unsere Features-Seite!

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Sie können smart to plan derzeit noch kostenlos im App Store und Google Play Store herunterladen. Wir planen, in den nächsten Wochen unsere Nutzungsgebühren einzuführen.